Die Freiwillige Feuerwehr St. Martin an der Raab wurde im Jahre 1926 gegründet. Die Gründungsmitglieder waren Clement Adolf, Dirnbeck Adalbert, Gmeindl Eduard, Graf Josef, Kahr Eduard, Karner Edmund, Kern Viktor, Kirschner Alois, Kirschner Paul, Kögl Alois jun., Kögl Alois sen., Kögl Josef, Kögl Michael, Krausz Samuel, Mandl Josef, Mautner Beno, Petanowitsch Alois, Petanowitsch Josef, Petanowitsch Josef II, Preininger Karl, Schreiner Franz, Spiegel Franz, Studeny Karl, Trummer Franz, Werner Johann, Werner Josef, Winkler August und Winkler Franz.
Als Obmann wurde Adolf Clement gewählt, Kommandant war Edmund Karner, Stellvertreter Kern Viktor, Kassier Mandl Josef und Schriftführer Dirnbeck Adalbert.
Im Zuge dieser Gründung wurde eine
Handdruckspritze angekauft. Im Jahre 1930 konnte schließlich eine Motorspritze der Type P 48 von der Firma Rosenbauer erworben werden.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1948 mit dem Wiederaufbau der Feuerwehr begonnen. Da die Motorspritze P 48 in den Kriegswirren verloren gegangen war, wurde 1950 eine RW 80 mit einem TS-Anhänger angekauft.
Im Jahr 1956 wurde ein neues Feuerwehrhaus gebaut, das aus einer Fahrzeughalle und einem Schlauchturm bestand. Dieses Feuerwehrhaus sollte den Feuerwehrkameraden nun 40 Jahre als Unterkunft dienen.
1966 wurde ein
Kleinlöschfahrzeug angekauft, dieses KLF wurde anlässlich des 40-jährigen Gründungsfestes eingeweiht.
Seit dem Jahre 1971 ist die Feuerwehr zugleich Abschnittsstützpunktfeuerwehr des neu entstandenen Abschnitt VI, aufgrund der Gemeindezusammenlegung von ehemals 6 Gemeinden zur nunmehrigen Marktgemeinde St. Martin/Raab wurde dieser Abschnitt neu gegründet.
Als erster Abschnittskommandant wurde Josef Eischer (Mitglied der Feuerwehr) gewählt. Dessen Nachfolge trat Alois Schreiner (ebenfalls Mitglied der Feuerwehr) im Jahre 1983 an. Aktuell bekleidet diese Funktion Manfred Schreiner, der seit 1. Juli 2000 an der Spitze des Abschnittes mit gesamt 8 Feuerwehren steht.
Im Jahre 1978 wurde ein gebrauchtes
Löschfahrzeug (Opel Blitz) erworben. 1990 konnte schließlich ein
Tanklöschfahrzeug (TLF 1000) angekauft werden.
Da das 1956 erbaute Feuerwehrhaus nicht mehr den Anforderungen entsprach, wurde der Ruf nach einem neuen Stützpunkt immer lauter. 1994 konnte schließlich mit dem Bau des Feuerwehrhauses begonnen werden. Dieses wurde im rückwärtigen Trakt der Gemeindehalle in Angriff genommen.
Im Jahre 1996 konnte schließlich, verbunden mit dem 70-Jahr-Jubiläum, das Feuerwehrhaus feierlich seiner Bestimmung übergeben werden.
Im selben Jahr wurde auch ein gebrauchter Bus erworben, der zu einem
Mannschafts-Transportfahrzeug umgebaut wurde. Das Löschfahrzeug
(Opel Blitz) wurde 1993 außer Dienst gestellt.
Das TLF und das im Jahr 1996 erworbene MTF wurden Anfang 2010 durch ein neues
RLFA und einen VW- Bus (T5) ersetzt.
An Fahrzeugen und Gerätschaften stehen derzeit zur Verfügung:
- 1 Mannschaftstransportfahrzeug (T5)
- 1 Rüst- Löschfahrzeug allrad (Mercedes Actros; 18 to; 360 PS)
- 3 Atemschutzgeräte
- 4 Handfunkgeräte
- 1 Schmutzwasserpumpe
- 2 Tauchpumpen
- 1 Hydraulischer Rettungssatz der Firma Holmatro
- 2 Kettensägen
- 1 Schaumausrüstung
- 1 Druckbelüfter
- 1 Greifzug
- 1 Seilwinde
- 1 Steckleiter
- 1 Stromaggregat 13 kVA
Wettkampferfolge:
In den Jahren 1969 bis 1982 verzeichnete die Feuerwehr insgesamt 8 Landessiege und zahlreiche Spitzenplätze bei Landes- und Bezirksbewerben. Zwei Mal konnte sich die erfolgreiche Gruppe für die Bundesfeuerwehrleistungsbewerbe qualifizieren.
Kommandanten:
| 1926 bis 1954 |
Edmund Karner |
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| 1954 bis 1958 |
Karl Niederer |
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| 1958 bis 1982 |
Alois Schreiner |
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| 1982 bis 1993 |
Franz Schulter |
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| 1994 bis 2000 |
Manfred Schreiner |
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| 2001 bis dato |
Josef Eischer jun. |
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